TOP Ö 3: Beschluss über die Offenlage des Entwurfes der Fortschreibung des Einzelhandelskonzeptes der Stadt Haldensleben

Beschluss: empfohlen

Der Bauausschuss verlässt den Beratungsraum, um an der gemeinsamen Beratung mit dem Wirtschafts- und Finanzausschuss zum folgenden Tagesordnungspunkt im Sitzungssaal teilzunehmen.

 

 

zu TOP  3

Beschluss über die Offenlage des Entwurfes der Fortschreibung des Einzelhandelskonzeptes der Stadt Haldensleben   -   Vorlage: 432-(VI.)/2019 

 

Gemeinsame Beratung des Bauausschusses und des Wirtschafts- und Finanzausschusses

 

Zur Vorstellung des Fortschreibungsentwurfes des Einzelhandelskonzeptes ist heute Frau Annika Heinlein, vom Büro  Stadt + Handel  Beckmann und Föhrer Stadtplaner PartGmbH zugegen, um den Mitgliedern des Bauausschusses und des Wirtschafts- und Finanzausschusses einen zusammenfassenden Überblick zu vermitteln.

Zunächst sei fest zustellen, dass das Einzelhandelskonzept ein Instrument zur räumlichen Steuerung von Einzelhandelsbetrieben ist.

In Haldensleben gibt es 148 Betriebe auf rund 54.000 m² Gesamtverkaufsfläche. Der Trend geht zu wenigeren, aber größeren Betrieben. Die Kaufkraft (einzelhandelsrelevant) beträgt 105,5 Mio €.

Hinsichtlich der Größe der Fläche und der Lage ist ein deutlich positiver Beitrag zur Entwicklung des Innenstadtzentrums zu erwarten. Mittel- und langfristig sollte jedoch das Potential des Roland-Kaufhauses in Betracht gezogen werden, da hier Möglichkeiten zur Schaffung großflächiger Angebote bestehen. Ziel hierbei sollte sein, dass der Kunde dazu verleitet wird, sich zwischen zwei Polen zu bewegen, so dass eine ausgeprägte „Lauflage“ entsteht (Knochenstruktur). Als weitere Entwicklungsziele werden auch die Festigung des Hauptgeschäftszentrums und der Ausbau des Warenangebotes festgesetzt.

Die Ziele des kommunalen Einzelhandelskonzeptes bestehen somit schwerpunktmäßig in der Stabilisierung und Stärkung der Innenstadt, um die weitere Entwicklungsfähigkeit dauerhaft zu ermöglichen und sicherzustellen.

 

Abschließend sei anzumerken, dass die Randbereiche noch nicht ausreichend versorgt seien; aber Bevölkerungsdichte in den Randbereichen sei eben nicht hoch genug.

 

Der Bauausschuss empfiehlt dem Stadtrat zu beschließen,  den Entwurf der Fortschreibung des Einzelhandelskonzeptes öffentlich auszulegen. Ort und Dauer der Auslage sind ortsüblich öffentlich bekanntzumachen.

Abstimm

Der Bauausschuss verlässt den Beratungsraum, um an der gemeinsamen Beratung mit dem Wirtschafts- und Finanzausschuss zum folgenden Tagesordnungspunkt im Sitzungssaal teilzunehmen.

 

 

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Beschluss über die Offenlage des Entwurfes der Fortschreibung des Einzelhandelskonzeptes der Stadt Haldensleben   -   Vorlage: 432-(VI.)/2019 

 

Gemeinsame Beratung des Bauausschusses und des Wirtschafts- und Finanzausschusses

 

Zur Vorstellung des Fortschreibungsentwurfes des Einzelhandelskonzeptes ist heute Frau Annika Heinlein, vom Büro  Stadt + Handel  Beckmann und Föhrer Stadtplaner PartGmbH zugegen, um den Mitgliedern des Bauausschusses und des Wirtschafts- und Finanzausschusses einen zusammenfassenden Überblick zu vermitteln.

Zunächst sei fest zustellen, dass das Einzelhandelskonzept ein Instrument zur räumlichen Steuerung von Einzelhandelsbetrieben ist.

In Haldensleben gibt es 148 Betriebe auf rund 54.000 m² Gesamtverkaufsfläche. Der Trend geht zu wenigeren, aber größeren Betrieben. Die Kaufkraft (einzelhandelsrelevant) beträgt 105,5 Mio €.

Hinsichtlich der Größe der Fläche und der Lage ist ein deutlich positiver Beitrag zur Entwicklung des Innenstadtzentrums zu erwarten. Mittel- und langfristig sollte jedoch das Potential des Roland-Kaufhauses in Betracht gezogen werden, da hier Möglichkeiten zur Schaffung großflächiger Angebote bestehen. Ziel hierbei sollte sein, dass der Kunde dazu verleitet wird, sich zwischen zwei Polen zu bewegen, so dass eine ausgeprägte „Lauflage“ entsteht (Knochenstruktur). Als weitere Entwicklungsziele werden auch die Festigung des Hauptgeschäftszentrums und der Ausbau des Warenangebotes festgesetzt.

Die Ziele des kommunalen Einzelhandelskonzeptes bestehen somit schwerpunktmäßig in der Stabilisierung und Stärkung der Innenstadt, um die weitere Entwicklungsfähigkeit dauerhaft zu ermöglichen und sicherzustellen.

 

Abschließend sei anzumerken, dass die Randbereiche noch nicht ausreichend versorgt seien; aber Bevölkerungsdichte in den Randbereichen sei eben nicht hoch genug.

 

Der Bauausschuss empfiehlt dem Stadtrat zu beschließen,  den Entwurf der Fortschreibung des Einzelhandelskonzeptes öffentlich auszulegen. Ort und Dauer der Auslage sind ortsüblich öffentlich bekanntzumachen.

Abstimmungsergebnis:       10 Ja-Stimmen     1 Nein-Stimme     0 Stimmenthaltungen