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5.1.          Bauamtsleiter Krupp-Aachen führt einleitend aus, dass im Schul-, Sozial-, Kultur- und Sportausschuss die Planung des Spielplatzes Am Kamp vorgestellt wurde. Da es sich aber auch um Maßnahmen im naturnahen Raum handelt, wolle er im ULFA-Ausschuss kurz die getroffenen Entscheidungen vorstellen. Wie bekannt, habe die Stadt im Zusammenhang mit dem Förderprogramm „ASOZ“ Fördermittel für Althaldensleben zur Verfügung gestellt bekommen, die ursprünglich für die Aufwertung des Einkaufszentrums vorgesehen waren. Da die Eigentümer keine Maßnahmen entwickelt haben, die den Einsatz der Fördermittel gerechtfertigt hätten, hatte der Stadtrat beschlossen, den Spielplatz Am Kamp zu erneuern, damit die Fördermittel nicht verfallen. Der Spielplatz befindet sich in keinem guten Zustand, die darauf befindlichen Spielgeräte sind erheblich schadhaft und vor allem die angrenzende Parkanlage macht einen ziemlich verwahrlosten Eindruck, die Wege sind stark mit den Wurzeln der alten Bäume überformt. Der Planer, der den Spielplatz gestaltet, wurde gebeten, auch die angrenzende urwaldartige Parkanlage mit zu gestalten, da dringend Handlungsbedarf gesehen werde.

Er werde kurz auf die Festlegungen im Hinblick auf die Gestaltung des Spielplatzes eingehen, die im Fachausschuss auf Empfehlung des Familienbeirates bereits getroffen wurden. Er zeigt zunächst Bilder vom Ist-Zustand des Spielplatzes. Da der Spielplatz Am Kamp für die älteren Kinder/ Jugendlichen vor-gesehen ist, sollte das Mobiliar stabil und auch Vandalismus sicher sein. Somit werde das neue Mobiliar  nicht mehr aus Holz, sondern aus Metall sein. Für die kleineren Kinder soll ein Spielplatz in der Gräwigstraße und auf dem Lindenplatz geschaffen werden. Für die Mitglieder des Ausschusses ULFA dürfte aber eher die Gestaltung der angrenzenden Parkanlage von Interesse sein. Hier sei es vorgesehen, dass der alte Baumbestand komplett erhalten wird, es sollen Zonen geschaffen werden, die freigestellt werden (Bodendecker anpflanzen, halbhohes Buschwerk anlegen), der Park an sich soll erlebbar gestaltet werden. Die vorhandenen schmalen Gänge sollen verbreitert und als Spazierwege hergestellt werden.  Es soll eine Anbindung zu dem angrenzenden Seniorenheim geben, Bänke werden aufgestellt, um im Park verweilen zu können. Der Bereich um die große Eiche herum soll freigeschnitten werden, um diese besser erleben zu können. Die Randbereiche sollen dicht bewachsen bleiben. In diesem Jahr stehen nur finanzielle Mittel zur Verfügung, um den Spielplatzbereich herzustellen. Die Parkanlage soll in einem

2. BA realisiert werden. Dazu ist es notwendig, dass auf dem Spielplatzgelände eine Fläche frei bleibt, um mit Fahrzeugen in den angrenzenden Park (2. BA) gelangen zu können. Das hat zur Folge, dass die Tischtennisplatte, die im Spielplatzbereich vorgesehen ist, erst im Zuge des 2. BA aufgestellt werde. Zu den Wegen sei zu sagen, dass 2 bereits freigeschnitten wurden. Die Wege sollen mit einer wassergebundenen Decke ordentlich hergestellt und verbreitert werden, die Seitenbereiche erhalten eine Einfassung mit einer Stahlkante.

 

                Die Wege so herzustellen, wie es vom Bauamtsleiter vorgetragen wurde, dagegen spreche nach Meinung von Stadtrat Hartmut Neumann nichts. Er habe aber noch einige Anregungen. Was ihm beim Spielplatz fehlt sind Holzspielgeräte. Im Landschaftspark gab es früher einmal einen Holzgerätespielplatz, den Herr Dr. Blanke leider abgebaut hat. Diese Spielgeräte müssten wieder aufgebaut werden. Zudem gibt es Am Kamp ein Parkplatzproblem; es fehlen eindeutig Parkplätze. Die einzige Lösung wäre seines Erachtens, die Tennisplätze zu verlegen und auf dieser Fläche Parkplätze vorzusehen. Was die Parkanlage angrenzend an den Spielplatz betreffe, begrüße er, dass nicht nur Bäume neu angepflanzt werden sollen, sondern auch Sträucher und Bodendecker. Auf dem Lindenplatz einen Spielplatz für die kleineren Kinder vorzusehen, das werde sehr kritisch gesehen, der Standort wäre für kleine Kinder ungeeignet. Hier müsste man nach einer Alternative suchen (evtl. wieder im Landschaftspark).

 

                Holzspielgeräte werde es auf dem Spielplatz Am Kamp nicht geben, teilt Stadtrat Klaus Czernitzki mit. Wie Bauamtsleiter Krupp-Aachen bereits andeutete, ist dieser Spielplatz  für die etwas älteren Kinder bis 14 Jahre angedacht, entsprechend wurden die Spielgeräte und das Material ausgewählt.

 

                Das Thema Parken werde man nicht mit der Neugestaltung des Spielplatzes lösen können. Der Parkdruck, den es im Bereich Am Kamp gibt, werde vor allen Dingen mit durch die Besucher des Seniorenheimes verursacht, so dass das Seniorenheim hier auch in der Pflicht sei. Die Tennisplätze an einen anderen Standort zu verlegen, um dort Parkplätze anzulegen, dafür fehle Bauamtsleiter Krupp-Aachen gegenwärtig die Phantasie. Vielleicht gebe es bei einem anderen Projekt die Möglichkeit, das Parkplatzproblem mit zu entschärfen, aber derzeit lasse sich das nicht realisieren.

Und was den vorgesehenen Spielplatz am Lindenplatz betreffe, werde man darüber bei der endgültigen Umgestaltung des Lindenplatzes befinden, meint Bauamtsleiter Krupp-Aachen abschließend.

 

                Stadtrat Hartmut Neumann regt an, bei der Gestaltung der Parkanlage und des Spielplatzes Am Kamp den Gärtnermeister Rolf Heine (Hinzenbergstraße) mit einzubeziehen. Herr Heine wäre ein absoluter Experte, den man in puncto Anpflanzungen befragen könne.