Verlegen eines Stolpersteins im öffentlichen Raum der Stadt Haldensleben

Betreff
Verlegen eines Stolpersteins im öffentlichen Raum der Stadt Haldensleben
Vorlage
440-(VI.)/2019
Art
Beschlussvorlage SR

Gesetzliche Grundlage:

 

§ 5 Abs. 1 Nr. 1, § 45 Abs. 1 KVG LSA

Anlagen:

 

Anlage 1: Antrag von Herrn Peter Harbauer

Anlage 2: Begründete Fakten und Archivauszüge

Anlage 3: Beschreibung des Vorhabens

Begründung:

 

Die Verlegung von Stolpersteinen ist ein KunstDenkmal, bei dem es sich um das weltweit größte „Dezentrale Mahnmal“ der Welt handelt, das an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert. Der Künstler Gunter Demnig gestaltet die Stolpersteine so, dass sich der Betrachter zu den kleinen Steinen aus Messing herabbeugen muss, wenn er die Inschriften darauf lesen möchte. Das Bücken herab zu den Steinen soll eine symbolische Verbeugung vor den Opfern des Nationalsozialismus sein.

Herr Peter Harbauer bittet um Verlegung eines Stolpersteines für seinen Großvater Bernhard Flörke, der aufgrund „abfälliger Bemerkungen“ für ca. ein Jahr in das Konzentrationslager Lublin-Majdanek deportiert wurde.

Bisher wurden in der Stadt Haldensleben auf Antrag der Evangelischen Kirche zwei Stolpersteine für Eugen Frohnhausen und Helene Dreier verlegt.

Finanzielle Auswirkungen:    keine

Aufwendg./Auszahlg.:        EUR

HH-Jahr       , KTR:        , KST:     ,I.-Nr.:      , SK/FK       /     

Die Mittel stehen planmäßig zur Verfügung:                 ja     nein   

Deckungsquelle:       

(Mehr-)Erträge/Einzahlg.:        EUR

HH-Jahr       , KTR:        , KST:     ,I.-Nr.:      , SK/FK       /